Heute ist ein ganz besonderer Tag – denn die Pinguinklasse geht auf große Fahrt! Und zwar nicht irgendwohin, sondern ins Deutsche Museum Bonn. Schon morgens auf dem Schulhof wuseln wir herum wie eine ganze Kolonie echter Pinguine: aufgeregt, neugierig und ein bisschen laut. Schließlich wartet der Workshop „Die Roboter sind los“ auf uns.
Als der Bus kommt, staunen wir: Wir dürfen einfach einsteigen – kostenlos! Ein privater Unterstützer von WISSENschaf(f)t SPASS hat nämlich eine MINT‑Patenschaft für uns übernommen und sogar den Bustransfer spendiert. Das finden wir ziemlich cool.
Im Museum begrüßt uns unsere Museumsführerin. Sie erklärt uns die Museumsregeln – also nichts anfassen, was nicht angefasst werden darf, und nichts essen, was nicht gegessen werden soll. Wir nicken alle ganz brav. Na gut… die meisten von uns.

Dann geht es los: Wir treffen QTrobot, einen kleinen Roboter, der Gesichter erkennt und sogar Gefühle deuten kann. Wenn man traurig guckt, wird er mitfühlend und wenn man grimmig schaut, wird er fast selbst ein bisschen wütend. Am lustigsten ist aber, dass er uns Komplimente macht. Ein Roboter, der uns sagt, dass wir toll sind, das gefällt uns!
Für den Workshop teilen wir uns in zwei Gruppen auf.

Die erste Gruppe darf den Photon Lernroboter steuern. Wir programmieren seinen Weg in einer App und bauen Hindernisse, die er überwinden muss. Manchmal fährt er genau dahin, wo wir wollen – und manchmal… na ja… eher nicht. Aber das macht es ja gerade spannend.
Die zweite Gruppe trifft Huski, den Roboterhund. Huski bewegt sich so echt, dass man fast vergisst, dass er aus Metall und Elektronik besteht. Er kann sogar Handstand machen und ein Herz formen. Einige von uns überlegen kurz, ob man ihn wohl mit nach Hause nehmen könnte – aber wir beschließen, dass er im Museum besser aufgehoben ist.
Zum Abschluss lernen wir Ameca kennen. Ameca sieht fast aus wie ein Mensch und kann sprechen, rechnen und Arme und Beine bewegen. Mit ihm zu reden fühlt sich ein bisschen an wie Zukunft zum Anfassen.

Wir hätten gerne noch viel mehr Zeit gehabt, um alles auszuprobieren – denn im Deutschen Museum darf man unglaublich viel anfassen, testen und entdecken.
Unser Fazit: Der Ausflug war ein supercooles Erlebnis, das wir nie vergessen werden. Wir empfehlen allen Kindern (und auch ihren Familien): Fahrt unbedingt mal ins Deutsche Museum Bonn – da sind die Roboter wirklich los!
Autor: Die Klasse 2b der GGS Forsbach und die Klassenlehrerin Jana Weier
Fotos: Jana Weier