Die Veranstaltung „Klimt – KI – Kunst“ im Deutschen Museum Bonn wurde vom Förderverein Wissenschaf(f)tSPASS initiiert, um die Verbindung von Kunst und Technologie sichtbar zu machen und neue Interessenten für den Verein zu gewinnen. Ausgangspunkt war die aktuelle Ausstellung, in der gezeigt wird, wie mithilfe KI (künstlicher Intelligenz) die im Zweiten Weltkrieg verbrannten Fakultätsbilder Gustav Klimts farblich rekonstruiert wurden. Zu Beginn begrüßten Dr. Andrea Niehaus und Ralph Burmester die Gäste und übergaben an Moderatorin Sylvia Binner vom General-Anzeiger, die durch den Abend führte.

Alexandra Velten und Andreas Münch stellten anschließend die Geschichte und Bedeutung des Fördervereins sowie dessen Rolle für den Erhalt des Deutschen Museums Bonn als einzige Zweigstelle außerhalb Bayerns vor. Die Teilnehmenden reagierten sehr positiv und betonten die Relevanz des ehrenamtlichen Engagements.
Der inhaltliche Höhepunkt war der Vortrag des Klimt-Experten Dr. Franz Smola, der die Geschichte der drei verschollenen Fakultätsbilder erläuterte und eindrucksvoll darstellte, wie KI-Verfahren unter wissenschaftlicher Begleitung die Farbwahrheit der Gemälde rekonstruieren konnten. Dabei wurde deutlich, dass Technologie nicht nur Werkzeug, sondern kultureller Ermöglicher sein kann.

Die Atmosphäre des Abends war konzentriert, inspirierend und geprägt von intensiven Gesprächen. Die Rückmeldungen der Gäste fielen durchweg positiv aus – insbesondere zur inhaltlichen Qualität des Vortrags und zur Einbettung in die Ausstellung.
Die Veranstaltung machte deutlich, dass auch kleinere Formate große Wirkung entfalten können, wenn Inhalt, Ort und Menschen harmonieren. Für den Förderverein ergaben sich drei zentrale Erkenntnisse:

• Technologie und Kunst sind Themen, die Menschen emotional erreichen.
• Das Deutsche Museum Bonn bleibt ein Ort, an dem Innovation und Kultur zusammenfinden.
• Der Förderverein wird weiterhin Formate entwickeln, die neue Zielgruppen ansprechen und bestehende Mitglieder begeistern.
Fotos: Ulrike Münch / Deutsches Museum/Lichtenscheidt
Autor: WISSENschaf(f)tSPASS