Am 1. September 2026 besuchte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, das Deutsche Museum in München. Ihr Besuch stand im Zeichen des Austauschs über moderne Wissenschaftsvermittlung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.
Anlass und Hintergrund
Das Deutsche Museum zählt zu den bedeutendsten Museen für Naturwissenschaft und Technik und ist zugleich die Mutterinstitution des Deutschen Museums Bonn. Nordrhein-Westfalen arbeitet mit dem Bonner Standort eng zusammen und hat die Neuausrichtung zum KI-Forum für NRW seit 2020 maßgeblich unterstützt. Seit 2025 fördert das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung das „Forum für Künstliche Intelligenz“ Deutsches Museum Bonn mit jährlich zwei Millionen Euro.
Verlauf des Besuchs
Das Deutsche Museum zählt zu den bedeutendsten Museen für Naturwissenschaft und Technik und ist zugleich die Mutterinstitution des Deutschen Museums Bonn. Nordrhein-Westfalen arbeitet mit dem Bonner Standort eng zusammen und hat die Neuausrichtung zum KI-Forum für NRW seit 2020 maßgeblich unterstützt. Seit 2025 fördert das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung das „Forum für Künstliche Intelligenz“ Deutsches Museum Bonn mit jährlich zwei Millionen Euro.
Dr. Andrea Niehaus (Leiterin des Deutschen Museums Bonn) sowie Vertreterinnen und Vertreter des Museums erläuterten, wie historische Exponate, aktuelle Forschung und interaktive Stationen miteinander verbunden werden. Die Ministerin informierte sich insbesondere darüber, wie komplexe technische Entwicklungen verständlich und praxisnah für unterschiedliche Zielgruppen aufbereitet werden können.
Zentrale Gesprächsthemen
- Wissenschaftsvermittlung: Museen als außerschulische Lernorte, die Neugier wecken und technische Zusammenhänge anschaulich erklären.
- Künstliche Intelligenz: Chancen, Grenzen und gesellschaftliche Auswirkungen von KI sowie die Bedeutung eines offenen Dialogs mit der Öffentlichkeit.
- Digitale Bildung: Vermittlung von Digitalkompetenzen an Schülerinnen und Schüler, Familien, Fachkräfte und Beschäftigte der öffentlichen Verwaltung.
- Zusammenarbeit: Weiterentwicklung der Verbindung zwischen dem Deutschen Museum in München, dem Deutschen Museum Bonn und Partnern in Nordrhein-Westfalen.
Bedeutung für Nordrhein-Westfalen
Der Austausch in München verdeutlichte die Bedeutung leistungsfähiger Museen für Bildung, Innovation und gesellschaftliche Teilhabe. Für Nordrhein-Westfalen ist besonders relevant, wie sich neue Technologien nicht nur präsentieren, sondern auch kritisch einordnen und für die Bevölkerung erfahrbar machen lassen. Die Erkenntnisse können in die weitere Entwicklung des Deutschen Museums Bonn als zentralen Informations-, Bildungs- und Vermittlungsort für Künstliche Intelligenz einfließen.
Fazit
Der Besuch bot Gelegenheit, Erfahrungen über zeitgemäße Museumsarbeit, digitale Bildung und die Vermittlung von Zukunftstechnologien auszutauschen. Er unterstrich zugleich, dass technischer Fortschritt dauerhaft von verständlicher Information, praktischen Lernangeboten und einer breiten gesellschaftlichen Debatte begleitet werden muss. Die Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Museum und Nordrhein-Westfalen schafft hierfür eine wichtige Grundlage.
